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  • AutorenbildYannick Kettner

Die häufigsten Fehler beim Streichen und wie man sie vermeidet

Ein neue Wandfarbe kann eine effektive Möglichkeit sein, Ihrem Zuhause ein neues Aussehen zu verleihen. Doch oft treten dabei vermeidbare Fehler auf, die das Endergebnis beeinträchtigen. In diesem Beitrag stellen wir die häufigsten Fehler beim Streichen vor und geben Ihnen praktische Lösungen sowie Profi-Tipps von uns als Wiener Malerei, damit Ihr Projekt ein voller Erfolg wird.


Ein Mann in Malerkleidung greift sich fragend auf den Kopf und schaut auf eine Wand

Häufige Fehler bei Malerarbeiten


1. Unzureichende Vorbereitung der Oberfläche

Fehler: Viele Menschen beginnen mit dem Streichen, ohne die Oberfläche richtig vorzubereiten. Das führt zu schlechter Haftung der Farbe und einem ungleichmäßigen Finish.


Lösung: Reinigen Sie die Oberfläche gründlich, entfernen Sie alte Farbe, Schmutz, Fett und auch beschädigte Tapete. Tapeten können prinzipiell überstrichen werden, jedoch gibt es auch Szenarien in denen die Tapete abgeschert werden muss. Mehr zum Überstreichen von Tapeten finden Sie hier. Füllen Sie Risse und Löcher mit Spachtelmasse und schleifen Sie die Fläche glatt. Verwenden Sie eine Grundierung, um eine gleichmäßige Basis zu schaffen.


2. Falsche Farbwahl

Fehler: Die Farbe sieht auf der Farbkarte toll aus, aber an der Wand wirkt sie ganz anders.


Lösung: Berücksichtigen Sie die Lichtverhältnisse und die Größe des Raumes, um die ideale Farbauswahl zu treffen! Testen Sie die Farbe immer an einer kleinen Stelle an der Wand, bevor Sie den ganzen Raum streichen. Wenn Sie nicht direkt auf der Wand testen wollen können Sie aber auch Musterplatten verwenden und diese in dem jeweiligen Raum bzw. an der jeweiligen Stelle temporär anbringen.


3. Verwendung von nicht-qualitativen Werkzeugen und Materialien


Fehler: Billige Pinsel und Roller verlieren Haare oder erzeugen Streifen und ein ungleichmäßiges Finish. Auf der Seite des Farbmaterials führt Wandfarbe mit geringer Qualität bspw. zu einer geringeren Deckkraft. Informationen zur Deckkraft, aber auch zum Nassabrieb finden Sie auf dem Kübel Ihrer Farbe. Wenn Sie wissen wollen was die Informationen die sich darauf befinden bedeuten empfehlen wir Ihnen unseren Blog-Beitrag zu lesen, in dem wir alles rund um Deckkraft und Nassabrieb erklären.


Lösung: Investieren Sie in hochwertige Pinsel, Roller und Wandfarbe. Gutes Material ermöglicht ein professionelleres Ergebnis und sind auf lange Sicht kosteneffizienter. Die Malerei soll zudem im Regelfall auch mehrere Jahre bestehen und gefallen. So ist es unerlässlich, dass diese schlussendlich ästhetisch ansprechend ist und Sie sich beim Anblick nicht täglich ärgern müssen, dass die Wand nicht so aussieht, wie Sie sich es vorgestellt haben. Greifen Sie auch deshalb lieber zu hochwertigen Farben.


4. Vernachlässigung der Abklebearbeiten

Fehler: Kanten und Ecken werden oft unsauber gestrichen, weil das Abkleben vernachlässigt wird.


Lösung: Verwenden Sie Malerband, um Kanten, Sockelleisten und andere Bereiche, die nicht gestrichen werden sollen, sorgfältig abzukleben. Entfernen Sie das Band, solange die Farbe noch feucht ist, um saubere Kanten zu gewährleisten. Kaufen Sie auch hier passendes und hochwertiges Malerband, damit Sie am Ende keine Probleme beim Entfernen haben.


5. Ungeduld beim Trocknen

Fehler: Auch wenn heutzutage die Farben bereits sehr schnell trocknen, wird oftmals die nächste Farbschicht bereits aufgetragen, bevor die vorherige vollständig getrocknet ist.


Lösung: Geduld ist hier entscheidend. Lassen Sie jede Farbschicht vollständig trocknen, bevor Sie eine weitere auftragen. Beachten Sie die Trocknungszeiten auf der Farbdose oder dem Farbkübel. Jedoch ist auch hier wieder die Qualität der Farbe ein wichtiger und entscheidender Faktor, denn mit guten Wandfarben reicht es oft aus die Wand einmal zu streichen, um eine deckende und kräftige Malerei zu erhalten.


Profi-Tipps von uns als Maler für einwandfreie Ergebnisse

Arbeiten Sie bei optimalen Bedingungen: Vermeiden Sie das Streichen bei extremen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit. Ideal sind Temperaturen zwischen 10°C und 25°C.


Rühren Sie die Farbe gut um: Wenn sich oben Wasser absetzt bedeutet das nicht, dass die Farbe schlecht geworden ist. Pigmente setzen sich nach einer Zeit am Boden der Farbbehälters ab. Rühren Sie die Farbe gründlich um, bevor Sie mit dem Streichen beginnen.


Streichen Sie in Abschnitten: Teilen Sie große Flächen in kleinere Abschnitte und streichen Sie diese nacheinander. Das verhindert sichtbare Übergänge und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis. Versuchen Sie ebenfalls gleichmäßig in eine Richtung zu rollen und die Farbe nicht kreuz und quer auf die Wand aufzutragen. Wenn Sie ungleichmäßig arbeiten kann das dazu führen, dass man diese Spuren in der Malerei erkennt.


Reinigen Sie Ihre Werkzeuge sofort nach Gebrauch: Sie bleiben so sie in gutem Zustand und sind beim nächsten Mal wieder einsatzbereit.


Indem Sie diese häufigen Fehler vermeiden und unsere Profi-Tipps befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihr nächstes Malerprojekt ein voller Erfolg wird. Viel Spaß beim Streichen!

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